Theorie der Streuung schneller geladener Teilchen

  • Molière G
N/ACitations
Citations of this article
27Readers
Mendeley users who have this article in their library.

Abstract

Die Vielfachstreuung einer Bahnspur werde — wie üblich — bestimmt durch Einteilung dieser Spur in Abschnitte („Zellen“) und Messung gewisser, die Richtungsänderung von Zelle zu Zelle charakterisierender „Merkmale“. Als solche können z. B. gewählt werden: Winkel zwischen benachbarten Tangenten (Fall Ia) oder Sehnen (Fall IIa). Praktisch wichtig sind Merkmale, bei denen „Ausglättung“ („smoothing“) verwendet wird: Winkel zwischen „best-angepaßten Geraden“ (Fall Ib) bzw. den Verbindungsgeraden der „Schwerpunkte” (Fall IIb, „sagitta“-Methode) benachbarter Zellen. — Für die verschiedenen Fälle wird die auf Vielfachstreuung beruhende Verteilungsfunktion der Merkmale aufgestellt unter strenger Berücksichtigung der statistischen Kopplung zwischen diesen. Für die Fälle Ib und IIb wird außerdem die auf „unechter Streuung“ ` („spurious scattering”, „noise level“) beruhende Verteilung der Merkmale behandelt. Es wird gezeigt, daß die Koordinaten-Methode (IIb) wesentliche Vorteile gegenüber der Winkel-Methode (Ib) aufweist. — Im § 13 sind die praktischen Auswertungs-Verfahren beschrieben und die dabei benötigten Tabellen zusammengestellt. Im § 14 sind Methoden zur Trennung der echten und unechten Streuung behandelt.

Cite

CITATION STYLE

APA

Molière, G. (1955). Theorie der Streuung schneller geladener Teilchen. Zeitschrift Für Naturforschung A, 10(3), 177–211. https://doi.org/10.1515/zna-1955-0301

Register to see more suggestions

Mendeley helps you to discover research relevant for your work.

Already have an account?

Save time finding and organizing research with Mendeley

Sign up for free