Abstract
\textcolor[rgb]{0,0,0}{W}Wir funken, simsen und mailen permanent {ü}ber alle Zeitzonen und Regionen der Welt und {ü}ber alle Takte des pers{ö}nlichen Alltags hinweg. Jeder ist potenziell immer erreichbar. Wer nicht mindestens in Kopie und cc bedacht wird, f{ü}hlt sich nicht mehr geliebt. Die technologische Demokratisierung der Information trifft auf ein unvorbereitetes Volk im Dauerfeuer der Mitteilungen.Miriam Meckel empfiehlt eine Denkpause. Kommunikation braucht Qualit{ä}t. Und Qualit{ä}t braucht Zeit. Wer sich verst{ä}ndigen und verstanden werden will, muss nachdenken k{ö}nnen und sich erkl{ä}ren d{ü}rfen. Die neuen Kommunikations- technologien bieten diese Chance. Aber sie verleiten auch zu Abh{ä}ngigkeiten.Miriam Meckel erkl{ä}rt uns die Wirkung der Technologien auf den Menschen. Sie zeigt, was es mit uns und unserem Miteinander macht, wenn alle immer auf Stand-by sind. Und sie hat eine Idee, wie wir uns trotz all dem doch noch verst{ä}ndigen k{ö}nnen: Das Gl{ü}ck kann in der klugen Unerreichbarkeit liegen."
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Schönbach, K. (2008). Miriam Meckel: Das Glück der Unerreichbarkeit. Wege aus der Kommunikationsfalle. Publizistik, 53(1), 163–163. https://doi.org/10.1007/s11616-008-0066-x
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