Innovationen in der operativen Frakturbehandlung

  • Höntzsch D
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Indirekte und/oder minimal-invasive Repositionstechniken, alt bekannte und neue, sollen dargestellt werden. Die bewährten Repositionsmanöver aus der konservativen Frakturenbehandlung und bewährte und manchmal vergessene Repositionsmanöver sollen in Erinnerung gerufen werden. Es soll gezeigt werden, wie wertvoll sie gerade heute und morgen in der Unfallchirurgie sind. Besonders interessant sollten aber neue Methoden mit Distraktionsrahmen, Angriffschraube und anderen einfachen Hilfsmitteln und neue Instrumente wie die koaxiale Zange sein. Alles zusammen soll helfen, die Frakturen indirekt und weniger invasiv biologisch sanft zu reponieren. Dies sollte als wichtiger erster oder intraoperativer Schritt helfen, Frakturen nach heutigen Maßstäben zu versorgen. Wenn dann die stabilisierende Osteosynthese ebenfalls möglichst schonend durchgeführt wird, kann die Erfolgsrate unserer Operationen gesteigert, aber vor allem die Komplikationsrate vermindert werden. Die indirekten und minimal-invasiven Repositionstechniken sowie die neuen Osteosyntheseverfahren sind insbesondere dazu geeignet, nicht nur die guten Verläufe zu fördern, sondern die für den Patienten so gravierenden Komplikationen zu reduzieren.

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Höntzsch, D. (2010). Innovationen in der operativen Frakturbehandlung. Orthopädie Und Unfallchirurgie Up2date, 5(06), 429–444. https://doi.org/10.1055/s-0030-1256018

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