Abstract
Der 2006 vereinbarte „Demografie-Tarifvertrag“ in der Eisen- und Stahlindustrie startete unter äußerst schwierigen Bedingungen: Die Finanzkrise hat der Stahlindustrie einen massiven Einbruch von durchschnittlich 30 % im Jahr 2009 erbracht, womit Probleme der Beschäſtigungssicherung in den Vordergrund gerückt sind. Nichtsdestotrotz haben einige Unternehmen begonnen, die neuen Herausforderungen anzugehen, die sich mit Blick auf eine alternde Belegschaſt stellen. Der Beitrag befasst sich mit der Umsetzung des Tarif- vertrages und arbeitet in einem ersten Schritt die damit verbundenen betrieblichen Hand- lungsfelder heraus. Im zweiten Schritt wird nach den Möglichkeiten der Gestaltung des demografischen Wandels durch „offene Prozessnormen“ sowie nach den Chancen der Übertragbarkeit des „wachsenden Tarifvertrages“ auf andere Branchen gefragt
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Katenkamp, O., Martens, H., & Georg, A. (2012). Gestaltung des demografischen Wandels durch Tarifvertrag? WSI-Mitteilungen, 65(6), 427–434. https://doi.org/10.5771/0342-300x-2012-6-427
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