One man's trash is another man's treasure

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Abstract

Da kein Abstract des Artikels vorhanden ist, finden Sie hier den Beginn des Artikels: Seit rund vierzig Jahren ist der Begriff des Recyclings in aller Munde. Aufgekommen ist er im angloamerikanischen Sprachraum etwa Mitte der 1960er Jahre, im deutschsprachigen Kontext findet er seit Anfang der 1970er Jahre Verwendung. In einer Ausgabe der von der Gesellschaft für deutsche Sprache herausgegebenen Zeitschrift «Der Sprachdienst» führt Uwe Förster im Jahr 1974 erläuternd aus: «Etwas soll wieder (re-) eingebracht werden in einen Kreislauf (cyclus; deutsche Schreibweise seit 1901: Zyklus). Das unbestimmte Pronomen steht hier für gebrauchte Materialien, Abfall.»Heutzutage ist es in der Schweiz beinahe eine Selbstverständlichkeit, Glas und PET von Papier zu trennen; Küchenreste werfen wir auf den Kompost und Elektroschrott bringen wir zu einer Sondermüllstelle, wo alles entsorgt wird. Wir gehen davon aus, dass das Recycling sowohl ökologisch als auch ökonomisch sinnvoll ist. Das heutige Konzept des Recyclings geht jedoch weit über die Dimension der Rentabilität hinaus - deutlich macht das die kreative und spielerische Handlung des von weggeworfenen Dingen, wodurch spezifischen Produkten ein neuer symbolischer Wert zugeschrieben wird.

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Bühlmann, N. (2017). One man’s trash is another man’s treasure. Werkstücke, 8. https://doi.org/10.60135/werkstuecke.08.2017.9

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