Abstract
Hochschullernwerkstätten in kindheitspädagogischen Studiengängen adressieren Professionalisierungsprozesse von (angehenden) Fachkräften für die pädagogische Arbeit in Kindertageseinrichtungen (Kaiser & Hormann i. D.). Zentrale Bedeutung hat die Konzeption didaktischer Arrangements, die die Alltagspraktiken und Handlungsperspektiven dieser beeinflussen. Der folgende Beitrag untersucht daher den Mehrwert solcher Settings in der Vernetzung mit Kindertageseinrichtungen. Im Mittelpunkt stehen die Erwartungen der verschiedenen Akteure und der Wissenstransfer zwischen elementarpädagogischen Einrichtungen und der Hochschule. Die Akteur-Netzwerk-Theorie (ANT) von Latour (2007) sowie deren Weiterentwicklungen (vgl. Mathar 2012; Sørensen 2012) beschreiben die Welt als ein Netzwerk von menschlichen und nichtmenschlichen Akteuren. Im Kontext der Hochschullernwerkstätten dienen diese Netzwerke zur Analyse der Dynamiken zwischen den Beteiligten und den didaktischen Methoden. (DIPF/Orig.)
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Kaiser, L. S., & Hormann, K. (2025). “Vielleicht gibt es Kinder, die keine Freude in dem Lernarrangement finden”. Perspektiven und Spannungsfelder von Vernetzung für kindheitspädagogische Hochschullernwerkstätten. In Vernetzung in Hochschullernwerkstätten – einen Schritt weiter gehen. Bedingung, Mehrwert und Herausforderung (pp. 136–152). Verlag Julius Klinkhardt. https://doi.org/10.35468/6147-09
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