Abstract
Bezugnehmend auf die in der Literatur häufig betonten sozioökonomischen und migrationsspezifischen Erklärungsansätze für psychosomatische Erkrankungen bei türkischen Arbeitsmigranten wurden 122 Gespräche mit 50 betroffenen türkischen Frauen geführt und deren ätiologische Konzepte herausgearbeitet. Dabei wurde auf jene großen Wert gelegt, die von denen der deutschen Ärzte abwichen. Deren Relevanz für die Arzt-Patient-Beziehung und eine adäquate gesundheitliche Versorgung wird beschrieben und neben anderen Faktoren (Sprachprobleme, kulturelle, Schicht- und geschlechtsspezifische Fremdheiten, sozioökonomische Bedingungen) gestellt.
Cite
CITATION STYLE
Tilli, K. (1989). Psychosomatische Erkrankungen türkischer Frauen in der Bundesrepublik Deutschland. Ätiologische Konzepte türkischer Frauen und ihre Bedeutung für die Arzt-Patient-Beziehung. In Sozio-psycho-somatik (pp. 222–228). Springer Berlin Heidelberg. https://doi.org/10.1007/978-3-642-74930-8_28
Register to see more suggestions
Mendeley helps you to discover research relevant for your work.