Abstract
Feldtheoretische Zugänge haben in der Wirtschaftssoziologie Konjunktur. So wird dem Konzept Feld bereits das Potenzial zugesprochen, das hegemoniale Paradigma der Einbettung abzulösen. Der Beitrag arbeitet den erkennt- nistheoretischen Mehrwert eines solchen feldtheoretischen Zugangs heraus, indem er die Ansätze Neil Fligsteins und Pierre Bourdieus systematisch miteinander ins Gespräch bringt. Entlang ihrer Entstehungskontexte, theoretischer und methodologischer Bezugspunkte, Untersuchungsinteressen und zentraler Konzepte werden Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede beider Ansätze herausgearbeitet. Die aus diesem Vergleich resultierenden Erkenntnisse bilden die Basis einer feldtheoretischen und im Kern relationalen Perspektive auf ökonomische Phänomene, die neue Impulse für die Wirtschaftssoziologie bereit hält.
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Suckert, L. (2017). Same same but different. Die Feldtheorien Fligsteins und Bourdieus und das Potenzial einer wechselseitig informierten Perspektive für die Wirtschaftssoziologie. Berliner Journal Für Soziologie, 27(3–4), 405–430. https://doi.org/10.1007/s11609-018-0353-y
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