Abstract
Auch dieses Buch hat eine Geschichte. Wie bei allen Geschichten ist es eine der entscheidenden Fragen, wo und wann man den Anfangspunkt setzt, um daran anschließend einen Handlungsstrang aufzubauen, der die verschiedenen Ereignisse und Zwischenschritte sinnvoll miteinander verbindet. Den Startpunkt für dieses Buch könnte man ohne Probleme an verschiedenen Punkten setzen.1 Rückblende, Sommer 2014: Seit einigen Monaten beschäftige ich mich intensiv mit narrativen Ansätzen in der Begleitung von Change-Prozessen. In den vergangenen Jahren habe ich mehrere Veränderungsprojekte in Organisationen begleitet. Diese Veränderungen greifen oft tief in das Selbstverständnis der Organisation, der Führungskräfte und der Mitarbeiter ein. Drastische Veränderungen im Markt sind dabei ebenso Treiber dieser Projekte wie der Versuch der Unternehmen, gemeinsam mit ihren Mitarbeitern ein gutes Arbeitsklima mit einer offenen und inklusiven Kultur zu schaffen. Diese Veränderungen sind häufig komplex und Orientierung und Überblick zu behalten nicht einfach. Wie lassen sich Veränderungsprozesse gemeinsam mit Mitarbeitern und Führungskräften so gestalten, dass eine gemeinsame Geschichte entsteht, welche durch die Unsicherheiten und Herausforderungen eines Veränderungsprozesses tragen? Doch wie kommen Unternehmen zu diesen Geschichten? Geschichten, die es ermöglichen, sich von einschränkenden Ideen und festgefahrenen Mustern und Glaubenssätzen zu verabschieden? Dies sind einige Fragen, mit denen ich mich beschäftigte. Szenenwechsel, Herbst 2014: Eine alte Feuerwehrhalle in Heidelberg. Hans Geisslinger und Stefanos Pavlakis stehen vor einer Gruppe von Führungskräften und Beratern
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Beyond Storytelling. (2017). Beyond Storytelling. Springer Berlin Heidelberg. https://doi.org/10.1007/978-3-662-54157-9
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