Abstract
Obwohl weiblichen Führungskräften oft mehr Leistungsbereitschaft zugeordnet wird, ist der Anteil von Frauen in Führungspositionen niedrig. Diese Unterrepräsentanz wird in der vorliegenden Studie auf Basis implizierter Führungsforschung und der Role Congruity Theory analysiert. Dabei wird ein Überblick zu den sich annähernden Stereotypen weiblicher und männlicher Führungskräfte gegeben. Für eine empirische Ergründung dieses Annäherungsprozesses werden aktuell vorherrschende Persönlichkeitseigenschaften mittels Big Five und Dunkler Triade bei insgesamt 332 Führungskräften untersucht und in Vergleich zueinander sowie zu allgemeinen Bevölkerungsdaten gesetzt. Für weibliche Führungskräfte lassen sich klare Alpha-Ausprägungen ableiten, wobei die Ergebnisse kaum Unterschiede zwischen den Geschlechtern zeigen. Implikationen für Praxis und Forschung werden diskutiert.
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Mai, C., Büttgen, M., & Schwarzinger, D. (2020). Erratum zu: „Think-Manager-Consider-Female“: Eine Analyse stereotypischer Ansichten über weibliche Führungskräfte und die empirische Überprüfung ihrer realen Persönlichkeit anhand der Big Five und dunklen Triade. Schmalenbachs Zeitschrift Für Betriebswirtschaftliche Forschung, 72(2), 275–277. https://doi.org/10.1007/s41471-020-00091-4
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